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Hochdruckreinigen in Haus und Garten

Hochdruckreinigen in Haus und Garten

Hochdruckreiniger sind unendlich praktische Geräte, die sich für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten in Haus und Garten eignen: Die Terrasse wird damit ebenso schnell wieder blitzsauber wie das Auto. Die handelsüblichen Geräte haben genug Power und lassen sich mit den verschiedenen Düsen und Vorsatzgeräten für nahezu alle Anwendungsbereiche ausrüsten. Ein paar Dinge solltest du aber dennoch beachten, denn der kräftige Wasserstrahl kann auch Schaden anrichten!

Was bringt eine Reinigung mit dem Hochdruckreiniger?

Ein Hochdruckreiniger ist ein Gerät, das einen Wasserstrahl unter hohem Druck ausstösst. Die Geräte für den Privatbereich bestehen aus einer elektrisch betriebenen Hochdruckpumpe, die das Wasser über einen Gartenschlauch aus der normalen Wasserleitung ansaugt und einen sehr hohen Wasserdruck von bis zu 160 bar erzeugt. Das Wasser wird dann über einen Hochdruckschlauch und entweder ein Strahlrohr oder eine Sprühpistole ausgespritzt. Auf diese Endstücke können verschiedene Spritzdüsen oder Vorsatzgeräte aufgesteckt werden. Die entscheidenden Bauteile, die die Qualität des Geräts ausmachen, sind also die Pumpe und die Düsen. Ein Kriterium für die Auswahl ist darüber hinaus die sogenannte Fördermenge, also die Menge des Wassers, die das Gerät bei voller Leistung versprüht. Sie schwankt zwischen 300 und 600 Litern pro Stunde. Hochdruckreiniger mit Heisswasser sind technisch sehr aufwendig und werden daher nur für den Gewerbebereich angeboten; im Normalfall ist die Anwendung von Heisswasser auch nicht nötig.

Welche Geräte gibt es für welchen Einsatz?

Hochdruckreiniger eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungslösungen in Haus und Garten: Die Reinigung von Flächen wie Terrasse oder Parkplatz ist damit ebenso praktisch wie die von Auto oder Pool. Selbst

  • Rollos,
  • Dachrinnen,
  • Regentonnen oder
  • Wasserspender

sind damit schnell wieder blitzsauber. Für diese sehr unterschiedlichen Einsatzbereiche gibt es die jeweils passenden Düsen und Vorsätze mit unterschiedlicher Funktionalität, von denen bei den handelsüblichen Geräten meist schon eine ganze Reihe mitgeliefert wird. So gibt es für die Autowäsche weiche Waschbürsten. Mit einem 90-Grad-Aufsatz kannst du "um die Ecke" spritzen, was zum Beispiel die Reinigung von Dachrinnen ermöglicht.

Wie reinige ich am besten die Terrasse?

Die Reinigung von grossen Flächen wie Terrassen oder Parkplätzen ist einer der typischen Einsatzbereiche für das Hochdruckreinigen. Die Flächenleistung liegt je nach Gerät zwischen 20 und 60 Quadratmetern pro Stunde, hängt aber natürlich von der Arbeitsweise und dem Verschmutzungsgrad ab. Eine Fläche kannst du ganz einfach mit einem breiten Wasserstrahl reinigen. Eine sinnvolle Ergänzung für Flächen sind sogenannte Flächenreiniger: Diese Aufsätze erinnern ein wenig an einen Staubsauger und reinigen die Fläche mit einer rotierenden Bürste. Für den Garten besonders geeignet sind sogenannte "Dreckfräser", die mit einem rotierenden Punktstrahl hartnäckige Verschmutzungen oder auch Moosbeläge wegputzen. Wenn du die Terrasse mit einem scharfen Strahl von lästigem Moos befreit hast, solltest du die Fugen danach wieder mit etwas feinem Sand auffüllen – denn dieser übersteht die Reinigung nicht. Auch für eine Fassadenreinigung ist ein Hochdruckstrahler einsetzbar, allerdings ist das nicht ganz unproblematisch, da die Fassade dabei auch beschädigt werden und das Wasser durch Risse in die Wand eindringen kann. Die Wand muss dabei in jedem Fall von oben nach unten gereinigt werden, da das Schmutzwasser sonst über die bereits gereinigte Fläche abläuft.

Wir finde ich den richtigen Wasserstrahl?

Die heute verfügbaren Geräte sind für die meisten Anwendungen in Haus und Garten mehr als ausreichend dimensioniert. Du musst eher aufpassen, dass der Wasserstrahl nicht zu stark ist: Bei lackierten Oberflächen, etwa am Auto, solltest du einen Abstand von mindestens 30 Zentimetern einhalten oder die Strahlkraft etwas herunterregeln. Auch Autoreifen kann der Strahl beschädigen. Sogar die Kanten von Betonplatten, etwa auf der Terrasse oder bei Gartenwegen, können bei allzu kräftigem Strahl abplatzen.

Muss es unbedingt Leitungswasser sein?

In den meisten Fällen wirst du den Hochdruckreiniger einfach mit dem Gartenschlauch an die normale Hauswasserleitung anschliessen. Wenn du eine Regentonne hast, kannst du aber natürlich auch das wertvolle Leitungswasser sparen und Regenwasser verwenden; dann aber solltest du unbedingt darauf achten, dass dein Hochdruckreiniger über einen Wasserfilter verfügt, denn im Regenwasser sind fast immer Schmutzpartikel enthalten, die die Pumpe beschädigen können. Für die Verwendung von Regenwasser kann es nötig sein, eine separate Schmutzwasserpumpe zwischenzuschalten, die dem Hochdruckreiniger das Wasser zuführt.

Welche Reinigungsmittel bieten sich an?

Normalerweise ist der hohe Wasserdruck eines Hochdruckreinigers vollkommen ausreichend. Nur für manche Anwendungen, etwa die Entfernung von Rost, Farbresten oder anderem hartnäckigem Schmutz, brauchst du Reinigungsmittel. Dafür haben die meisten Geräte einen integrierten Reinigungsmitteltank, aus dem das Reinigungsmittel dann automatisch dem Wasser beigemischt wird. Bei anderen Modellen gibt es eine Flasche, die an die Sprühpistole angesetzt wird. Da das Reinigungsmittel zusammen mit dem Schmutzwasser zwangsläufig im Boden versickert, solltest du nur Produkte mit biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen verwenden.

Wie steht es mit der Sicherheit?

Hochdruckreinigen ist an sich einfach, ein paar Dinge können aber trotzdem schiefgehen. Am wichtigsten: Ein sehr starker Strahl kann dazu führen, dass Steinchen oder andere kleine Partikel herumgewirbelt werden, die im schlimmsten Fall das Auge verletzen können. Die Hersteller empfehlen daher, beim Benutzen des Geräts eine Schutzbrille zu tragen.

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