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Die Raumluftmessung für Gesundheit und Wohlgefühl

Die Raumluftmessung für Gesundheit und Wohlgefühl

Industrie und Verkehr haben eine starke Auswirkung auf die Luftqualität in Städten. Unterschätzt wird dabei häufig, dass die Schadstofffreisetzung auch bis in die Innenräume gelangt und die Gesundheit des Menschen auf Dauer belastet. Schadstoffe finden sich in der Luft, auf Möbeln, auf Einrichtungsgegenständen sowie im Mauerwerk und in den Wänden. Hohe Werte an verborgenen Giftstoffen verursachen auch chemische Produkte, Farben, Baumaterialien und Lacke. Eine Raumluftmessung gibt Aufschluss, wie stark die Innenbereiche empfänglich für Ablagerungen sind. Gemessen werden können auch Asbest oder Schimmelsporen.

Was ist eine Raumluftmessung?

Messungen der Raumluft dienen vor allen Dingen dazu, eine Belastung der Raumluft festzustellen und diese zu beseitigen. Durch Messgeräte lassen sich die Luftfeuchtigkeit und der Anteil an Schadstoffen, Allergenen, Keimen oder Asbest erfassen. Besonders leichtflüchtige organische Verbindungen wie Ketone, Terpene oder Benzol gelangen schnell über die Aussenluft in alle Innenräume. Schadstoffquellen verursachen erhöhte Raumluftbelastungen und ein schlechtes Raumklima. Das greift auch die Gesundheit an.

Wie helfen die Messungen, Schadstoffe und Wohngifte zu beseitigen und wie funktionieren sie?

Eine Raumluftmessung hilft, alle flüchtigen und schwerflüchtigen Schadstoffe und Allergene aufzuspüren. Das betrifft

  • Schimmelsporen
  • Asbest
  • Holzschutzmittel und Weichmacher
  • Formaldehyd
  • Pestizide

Die Messung und Entnahme der Probe setzt sich aus einer Anreicherung der Schadstoffe zusammen, die als Trägermedium fungieren. Das kann entweder durch Ablagerung, durch Proben, durch die natürliche Luftzirkulation oder durch Aktivsammler wie elektrische Pumpen beschleunigt werden. Standardisierte Tests oder Messgeräte ermöglichen die Lokalisierung und Bestimmung der Schadstoffe.

Was ist bei Asbest zu tun?

Besonders in Altbauten findet sich ein grösserer Anteil von Asbest, wobei die Entsorgung durch eine Fachbauleitung zwingend erforderlich ist: Asbestfasern sind krebserregend. Um sie bei einer professionellen Raumluftmessung ebenfalls zu erfassen, ist für die Analyse eine Material- und Staubprobe notwendig. Das wird auch bei PCB oder PAK gemacht. Neben bekannten Produkten, die fest gebundenen Asbest enthalten, ist der Baustoff häufig auch in Dichtungen, Fliesenkleber oder Spachtelmasse nachweisbar. Bei der Planung eines Umbaus oder einer Sanierung von Altbauten ist eine Raumluftmessung hilfreich, um den allgemeinen Verdacht auf Gebäudeschadstoffe genauer abklären zu können. Nach einer Asbestentsorgung kannst du die Sanierungs- und Bauarbeiten erst nach einer vorgeschriebenen Frist wieder angehen.

Wann ist eine Beratung zur Raumluftmessung sinnvoll?

Die Höhe der Schadstoffkonzentration und Wohngifte in einem Haus lässt sich nur mit einer Raumluftmessung ermitteln. Der menschliche Geruchssinn reicht dafür nicht aus. Besonders die organischen Verbindungen liegen unterhalb der Riechschwelle, verursachen jedoch Beschwerden und Gesundheitsprobleme. Das ist nicht nur dann der Fall, wenn du Allergiker bist, sondern auch, wenn du ansonsten gesund bist.

Leben Kinder im Haushalt, empfehlen sich die Untersuchungen besonders, da diese noch empfindlicher auf Schadstoffe reagieren. Gleiches gilt für immunschwache Menschen. Eine Raumluftmessung macht auch dann Sinn, wenn in Wohnbereichen unangenehme oder muffige Gerüche auftreten, du die Quelle dafür jedoch nicht ausfindig machen kannst.

Wie ist das Gutachten für Innenräume aufgebaut?

Bei einer Raumluftmessung wird ein genaues Gutachten darüber erstellt, welche Schadstoffe erfasst und gemessen wurden. Dafür kommen Mess- und Analysegeräte zum Einsatz und es werden Proben entnommen. Die Beschaffenheit aller Giftstoffe ist dabei oftmals sehr unterschiedlich. Das macht auch mehrere Tests und Messungen notwendig. Ein Verdacht auf Asbest wird anders behandelt als die reine Schadstoffprüfung der Raumluft. Sie sind in Kunststoffen, Reinigungsmitteln, Farben, Klebstoffen und Lacken enthalten und werden so freigesetzt. Erfasste Schadstoffe sind häufig:

  • Alkohole
  • Ketone
  • Terpene
  • Benzol
  • Toluol

Wie trägt eine gute Raumluftqualität zur Gesundheit bei?

Die Raumluftqualität wird sowohl nach sensorischen als auch gesundheitlichen Aspekten beurteilt. Für die gesundheitliche Bewertung zählt, dass in der Luft des Wohnraums keine unzulässigen Konzentrationen an Luftinhaltsstoffen zu finden sind, die deine Gesundheit beeinträchtigen können. Bei einer sensorischen Beurteilung wird die Luftqualität nach Gerüchen eingeteilt, die wahrnehmbar sind. Diese sind zum Teil gesundheitlich auch unbedenklich, jedoch unangenehm.

Voraussetzung für eine gute Qualität sind eine gute Luftfeuchtigkeit und dass die Luft weder muffig riecht noch Schadstoffe enthält. Dabei bleibt dir selbst überlassen, wie du die Raumqualität subjektiv wahrnimmst. Saubere Luft kann natürlich teilweise auch durch Staub belastet sein. Es ist nur wichtig, dass die Aussenluft nicht zu stark in den Wohnraum eindringt oder in zu hoher Konzentration Schadstoffe auf Einrichtungsgegenständen und Wänden zu finden sind.

Welche Beschwerden treten auf, wenn das Raumklima nicht stimmt?

Eine objektive Beurteilung ist für den Laien hier kaum möglich. Ohne die Messungen der Wohngifte durch Spezialisten oder eine Fachbauleitung ist ein selbständiger Schutz vor Gesundheitsschäden kaum möglich. Es gilt, die Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen und sich durch eine Beratung beim Dienstleister zu informieren, welche Schadstoffe im eigenen Haus freigesetzt werden und wie sie sich beseitigen lassen.

Das Problem ist, dass du ein schlechtes Raumklima nicht immer bemerkst, da bestimmte Umweltstoffe auch geruchlos sein können. Andere Stoffe sind schon knapp über der Riechschwelle giftig und verursachen dann körperliche Beschwerden. Auf längere Sicht wirken sie oft nerven- und organschädigend. Mittlerweile ist bekannt, dass Asbest und auch Formaldehyd Krebs verursachen. Dasselbe gilt für Holzschutzmittel, die älteren Ursprungs sind. Die Folgen sind Beschwerden wie:

  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Augenbrennen
  • Atemwegbeschwerden
  • Übelkeit
  • Organschäden

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