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Den richtigen Korrosionsschutz verwenden? Das ist zu beachten

Den richtigen Korrosionsschutz verwenden? Das ist zu beachten

Wenn am Bau oder in der Industrie Metall verarbeitet wird, steht immer auch die Frage nach einem geeigneten Schutz vor Korrosion im Raum. Meist genügt es, die Oberflächen sorgfältig zu beschichten, um den direkten Kontakt mit Wasser zu verhindern. Feuchtigkeit ist eine wichtige und häufige Ursache für Korrosion, und wenn es gelingt, das Metall mit einem Schutzschild zu ummanteln, wird sie wirksam von der Metalloberfläche abgehalten. Einen guten Korrosionsschutz kann man auf unterschiedliche Art und Weise herstellen. Gerade am Bau ist er enorm wichtig, denn Korrosion kann Schäden am Metall verursachen. Alles zum Thema Korrosionsschutz am Bau erfährst du hier.

Was versteht man unter einem Korrosionsschutz?

Korrosion entsteht, wenn Metalle wie Eisen, Stahl oder Chrom mit Feuchtigkeit in Verbindung kommen. Dabei muss es sich keinesfalls um grosse Mengen an Wasser handeln. Es ist auch nicht erforderlich, einen Metallgegenstand tief in Wasser einzutauchen. Schon der kontinuierliche Kontakt mit Feuchtigkeit, etwa in Form von starkem Nebel, genügt, um die metallische Oberfläche im Lauf der Zeit zu zerstören. Sehr schön erkennst du Korrosion zum Beispiel an einer Eisenstange. Zeigt sich auf der Oberfläche eine Art rotes Pulver in einer körnigen Struktur, handelt es sich um eine Korrosion – im Alltag nutzen wir auch gerne den Begriff "Rost" dafür.

Für welche Metalle ist ein Korrosionsschutz nötig?

Es gibt eine Reihe von Metallen, die durch Nässe Schaden nehmen. Ein Korrosionsschutz ist deshalb unbedingt zu empfehlen bei

  • Eisen
  • Stahl
  • Aluminium
  • Chrom
  • Zink
  • Magnesium

Gold oder Silber hingegen reagieren kaum auf den Kontakt mit Feuchtigkeit, hier bildet sich keine Korrosion. Deshalb bezeichnet man sie auch als Edelmetalle.

Welche Verfahren nutzt die Industrie, um Stahl zu schützen?

In der industriellen Produktion ist es üblich, Werkstoffe mit einem Pulver zu ummanteln. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Pulverbeschichtung. Das Pulver schützt Stahl, Eisen und andere korrosionsanfällige Oberflächen, indem es eine Schutzschicht bildet. An dieser Schutzschicht perlt das Wasser ab.

Wo benötige ich beim Bau einen Korrosionsschutz?

Stahl- und Eisenrohre gibt es in Bauwerken in jeglicher Grösse und Länge. Auch Schlösser oder Beschläge können aus einem korrosionsanfälligen Material hergestellt sein, wobei dies keinesfalls für eine schlechte Qualität spricht. Sofern du ein Haus in klassischer Massivbauweise errichten lässt, werden diese Stoffe auf vielfältigste Art und Weise verbaut. Da das Material durch Korrosion Schaden nimmt und sogar brechen oder splittern kann, ist ein guter Korrosionsschutz unbedingt zu empfehlen. Sonst besteht die Gefahr, dass du verrostete Werkstoffe irgendwann austauschen musst, was mit einem hohen Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden ist.

Wie erhöhe ich die Korrosionsbeständigkeit am Bau?

Auch am Bau ist es natürlich möglich, Materialien mit Beschichtungen im Beton zu verbauen. Sie sind meist umweltfreundlich in der Verwendung und werden in ähnlichen Verfahren wie in der industriellen Fertigung hergestellt. Unter Umständen ist es möglich, wasserabweisende Schmierstoffe zu nutzen. Sie mögen für Rohre, die in langen Bahnen verlaufen, nicht optimal geeignet sein. Sie bieten sich allerdings gerade für Schlösser oder Beschläge an, die du gelegentlich ölen oder schmieren kannst, um Rost zu verhindern oder um schon vorhandene Korrosion zu lösen.

Welche Arten von Beschichtungen gibt es?

Eine Beschichtung besteht meist aus einem Pulver, das in einer einzigen Anwendung auf das heisse Metall aufgetragen wird. Dieses Verfahren der Pulverbeschichtung gehört zu den häufigsten Massnahmen, um einen Korrosionsschutz zu bilden. Das Pulver besteht aus Materialien, die unempfindlich gegen Feuchtigkeit sind und die deshalb keinen Rost bilden. Typisch für eine solche Beschichtung sind zum Beispiel Pulver aus

  • Polyester
  • Nylon
  • Acryl
  • Epoxy

Gerade Acryl oder Epoxy werden nicht nur als Korrosionsschutz am Bau verwendet. Sie kommen auch zum Einsatz, um Sportgeräte vor Wasser und Feuchtigkeit zu schützen oder um empfindlichen Oberflächen aller Art einen widerstandsfähigen Schutz zu verleihen. Wenn du dir nicht sicher bist, wie du Werkstoffe am Bau wirksam gegen Korrosion schützt, empfiehlt sich eine Beratung. Ein Fachmann weiss, worauf es ankommt und worauf er bei anfälligen Oberflächen achten muss.

Warum ist Korrosionsschutz wichtig für die Umwelt?

Eisen, Stahl und andere Stoffe, die einen guten Korrosionsschutz benötigen, gehören in ihrer Entsorgung nicht zu den ökologisch empfehlenswerten Werkstoffen. Ihre Verwendung ist zwar gerade am Bau von Häusern in klassischer Massivbauweise üblich, doch es lohnt sich, zum Schutz der Umwelt zusätzliche Massnahmen zu ergreifen. Dazu gehört auch der richtige Korrosionsschutz. Wenn sich an dem Material erst einmal Rost gebildet hat, ist dieser nur noch schwer einzudämmen. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig vorzubeugen und die empfindlichen Oberflächen vor Feuchtigkeit zu schützen. Mit einem guten Schutz sorgst du dafür, dass das verwendete Material viele Jahre lang in der besten Verfassung bleibt, sodass kein Austausch nötig wird. Damit schützt du auch die Umwelt.

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