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Glasfasertapeten werden auch Glasgewebetapeten genannt. Sie sind ein Strukturwandbelag aus Glasfasern. Es sind auch Vliestapeten mit einer Glasfaserbeschichtung erhältlich, die auf den ersten Blick wie richtige Glasfasertapeten aussehen. Auf der Rückseite haben diese aber ein sichtbares Vlies, das als Trägerschicht verwendet wird.
Glasfasertapeten sind vollständig aus Glasfasern und besitzen kein solches Vlies. Sie werden gefertigt, indem geschmolzenes Rohglas in längliche, schmale Fäden gezogen wird. Diese Glasfasern werden durch spezielle Webmaschinen zu Tapeten verarbeitet.
Glasgewebetapeten oder Glasfasertapeten gibt es mit unzähligen verschiedenen Strukturen und Designs. Jedoch gibt es sie nicht mit Mustern. Glasfasertapeten müssen nach dem Tapezieren gestrichen werden, farbige Tapeten sind nicht erhältlich. Die Produkte sind standardmässig einen Meter breit.
Das sind die Vorteile von Glasfasertapeten:
Den Vorteilen stehen – wie bei allen Werkstoffen – einige Nachteile gegenüber:
Bevor du anfängst zu tapezieren, musst du zunächst den Untergrund vorbereiten:
Nun kannst du mit dem Tapezieren beginnen:
Achte vor dem Streichen darauf, dass die Tapeten wirklich getrocknet sind. Mindestens 24 Stunden musst du in jedem Fall warten. Du kannst herkömmliche Dispersionsfarbe, aber auch Latexfarbe verwenden. Diese ist teurer, aber auch länger haltbar. Streichen kannst du dann wie bei jeder anderen Tapete, ob mit Pinsel oder Farbrollen ist egal. Du musst aber, je nach verwendeter Farbe, die Fläche mindestens zweimal streichen, damit die Tapetenfarbe nicht mehr durchscheint. Umgehen kannst du das mit gut deckender Qualitätsfarbe. Du musst, je nach verwendeter Farbe und Qualität, nach einigen Jahren nachstreichen. Du kannst aber Glasfasern problemlos bis zehn Mal überstreichen, ohne dass die Struktur dadurch verschwindet.
Das Wichtigste beim Entfernen von Glasfasertapeten: Du musst zwingend Schutzkleidung tragen. Denn es entsteht feiner Glasstaub, der Haut, Augen und Atemwege reizt. Bevor du anfängst, die Glasfasertapeten zu entfernen, musst du zudem alles aus dem Raum entfernen: Möbel, Gegenstände und selbst die Fussleisten. Alles, was im Raum verbleibt, muss mit Folie und Klebeband abgedeckt und geschützt werden. Vergesse dabei die Fenster- und Türrahmen, sowie die Lichtschalter nicht.
Hast du alles abgeklebt und abgedeckt, gehst du folgendermassen vor:
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