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Beton ist ein unverzichtbares Material im modernen Baubereich und wird auch von der Öffentlichkeit immer stärker akzeptiert. Bei modernen Bauten sind Sichtbetonflächen daher zur Regel geworden und werden auch für repräsentative Bauteile eingesetzt. Die Optik des Betons hängt vor allem von seiner Rezeptur und Verarbeitung ab, hinzu kommen Einflüsse wie
Ach die Nachbehandlung hat einen Einfluss. Die Betonoberfläche sollte am Ende allerdings möglichst gleichmässig aussehen: Fehler wie Kiesnester, Poren, Ausbrüche oder auch Farbunterschiede beeinträchtigen zwar nicht die technische Funktion des Betons, sehr wohl aber dessen optische Qualität. Auch eine nicht perfekt gelungene Schalung kann kosmetische Fehler auf Sichtbetonflächen verursachen, etwa wenn Schalungsanker sichtbare Spuren hinterlassen oder herunterlaufender Beton Nasen gebildet hat. Selbst kleinere Unregelmässigkeiten können das Gesamtbild der Betonfläche stören und zu Problemen mit anspruchsvollen Auftraggebern führen. Bei Betonkosmetik oder Betonretusche geht es darum, diese Fehler nachträglich auszubessern, ohne dabei die homogene Oberfläche und die typische Optik des Sichtbetons zu beeinträchtigen.
Betonkosmetik ist vor allem Fehlerkorrektur und Oberflächenveredelung für neue Sichtbetonflächen. Auch die Sanierung von Bauschäden an verwitterten oder auf andere Art geschädigten Sichtbetonflächen gehört zu den Anwendungsbereichen. Hier sind vor allem Abplatzungen ein häufig auftretendes Problem. So kann etwa eine Korrosion der Stahlbewehrung durch unzureichenden Korrosionsschutz eine Ursache für kosmetische Schäden sein. Aber auch die optische Sanierung einer Betonfläche, die eigentlich gar nicht als Sichtbeton gedacht war, ist ein Anwendungsgebiet: Oft wurden funktionale Betonwände bei älteren Gebäuden sofort hinter Wandpaneelen versteckt. Werden diese Verkleidungen bei einer Sanierung entfernt, gefällt die rohe Optik des Betons oft so gut, dass sie beibehalten werden soll. Mit Betonkosmetik kann man hier ein wenig aufhübschen.
Während betonkosmetische Arbeiten noch vor wenigen Jahren von den Betonbauern selbst nachträglich ausgeführt wurden, gibt es heute eigene Spezialisten, die sich genau darum kümmern. Mit speziellen Kosmetikspachteln kann diese Arbeit aber auch von nicht besonders ausgebildetem Personal ausgeführt werden, etwa im Zuge von Malerarbeiten. Diese Kosmetikspachtel sind zementöse oder zementös-pigmentierte Mischungen. Sie bestehen aus den gleichen Bestandteilen wie der Beton selbst und passen sich deshalb perfekt in dessen charakteristische Oberfläche ein; bei einer gut gelungenen Betonkosmetik sind die korrigierten Stellen selbst bei genauem Hinsehen nicht von der übrigen Fläche zu unterscheiden. Manche Betonkosmetikprodukte sind auch mit Kunststoffbestandteilen versetzt.
Bei optischen Beeinträchtigungen wie wolkigen oder partiell vergrauten Flächen genügt eine Behandlung des Sichtbetons mit einer pigmentierten Lasur. Die Pigmentierung wird der Betonfarbe angepasst und kaschiert optische Fehler. Diese Lasuren sind nicht mit einem Farbanstrich zu verwechseln, weil die Pigmente in den Beton eindringen und keinen Film auf der Oberfläche bilden. Damit sind Lasuren eine einfache und effektive Lösung für viele Anwendungsbereiche, bei der die Struktur der Oberfläche nicht beeinträchtigt ist.
Graffiti können urbane Kunst sein, meist sind sie aber einfach nur lästige Beeinträchtigungen von Gebäuden. Graffitischutz ist daher ein wichtiger Bestandteil bei der Erhaltung der optischen Qualität von Betonflächen. In der Regel soll der Graffitischutz aber unsichtbar bleiben, also keine optische oder technische Veränderung der Eigenschaften der Betonoberfläche mit sich bringen, etwa bei
Gleichzeitig soll der Schutz über einen möglichst langen Zeitraum effektiv sein. Bei einem wirksamen Graffitischutz können Graffiti und Schmierereien auf einfache Art vollständig entfernt werden, ohne dass Beeinträchtigungen wie Schleier oder Verfärbungen zurückbleiben. Das wird mit Imprägnierungen auf der Basis von Fluorverbindungen erreicht; diese machen die oberflächennahen Poren flüssigkeitsabweisend und ergeben auf diese Art einen Abperl-Effekt: Die Graffiti-Farbe bleibt einfach nicht hängen und kann leicht abgewaschen werden. Imprägnierungen dieser Art lassen sich aber nur bei feinporigen Sichtbetonflächen anwenden. Eine Alternative sind Beschichtungen auf Kunstharzbasis, die meist mehrschichtig aufgebracht werden und wie eine Lackierung funktionieren. Die so geschützten Oberflächen lassen sich in der Regel einfach und schnell auch von nicht speziell ausgebildetem Personal wie etwa Hausmeistern reinigen.
Mit Wandpaneelen, die es sowohl in imitierender Betonoptik als auch mit einer dünnen Schicht Echtbeton gibt, kann man sich die spezielle Optik einer Betonwand auch nachträglich in die Wohnung holen. Diese Paneele eignen sich mit ihrer hohen Widerstandsfähigkeit besonders für Anwendungsbereiche in Nassräumen wie Küchen oder Bädern, geben aber auch Loftwohnungen eine ganz besondere Atmosphäre.
Eine eher unkonventionelle Lösung bei unschönem Sichtbeton bieten Tapeten, die die Optik einer perfekten Sichtbetonfläche imitieren. Es gibt aber sogar Tapeten, die absichtlich die unperfekte, "schäbige" Optik eines alten Industriebauwerks imitieren und damit einen interessanten Kontrast in einen modernen Wohnraum bringen.
Die Wärmedämmung steigert Komfort und Wert einer Immobilie. Zur selben Zeit reduziert sie Kosten und den CO2-Ausstoss. Das Ergebnis ist ein wirtschaftliches und umweltfreundliches Haus. Doch immer noch vernachlässigen viele die Dämmung der Innenwände und Fassade und verschenken dadurch Einsparpotenzial. Gerade ältere Häuser haben oft keinen ausreichenden Wärmeschutz für Fassade und Dach. Dabei hält eine gute Dämmung im Winter warm und im Sommer kühl. Allerdings kannst du nicht jedes Gebäude von aussen dämmen. Teilweise sind sie denkmalgeschützt, wie ein Riegelhaus, oder stehen in der Kernzone einer Gemeinde. Dann sind Innendämmungen eine gute Alternative, denn die äussere Fassade bleibt unangetastet.
Ein Haus verliert über die Aussenwände und das Dach viel Wärme. Dieser Umstand schlägt sich in den laufenden Heizkosten nieder. Dennoch wird sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen oftmals an der Fassadenisolation gespart. Dabei verbessert eine professionelle und fachgerechte Wärmedämmung nicht nur die energetischen Eigenschaften des Gebäudes, sondern schützt die Immobilie auch vor Schäden und sorgt so für eine langfristige Werterhaltung. Doch wie dämmt man eine Fassade richtig, welche Varianten stehen zur Verfügung, welches Material eignet sich für wen und wie lassen sich anstehende Renovierungsarbeiten optimal miteinander kombinieren?
Trennwand- und Deckensysteme aus Gips halten der Baustoffprüfung stand und bieten sich als Verkleidung von vorhandenen Konstruktionen an. Sie geben dir etwa die Möglichkeit, eine neue Beleuchtung zu installieren und die Heizkosten zu senken. Gipsdecken eignen sich zudem für die optische Aufwertung deiner Wohnung. Mit etwas Heimwerker-Erfahrung montierst du die Deckenverkleidungen selbst und führst eigene Gipserarbeiten durch. Das Einziehen der Paneelendecken ist relativ unkompliziert, vor allem, wenn du relativ kleine Elemente verwendest. Dann schaffst du es sogar ohne eine zweite Person, die leichtgewichtigen Trennwandsysteme anzubringen. Durch die reduzierte Raumhöhe verbessert die Deckenbekleidung ausserdem die Raumakustik.
Flexibel in der Anbringung, effizient in der Wärmeleitfähigkeit und das alles bei geringem Platzbedarf: Aerogel Produkte zur Wärmedämmung sind nachgefragte Hightech Lösungen. Gerade dort, wo möglichst platzsparend gearbeitet werden muss, etwa im begrenzten Raum grösserer Städte, kommt ein hocheffizientes Fassadensystem mit der feinporigen Innendämmung zum Einsatz. Die häufigsten Fragen rund um Granulat und Platten, um Einsatz und Anwendungen beantworten wir dir im folgenden Artikel.
Isolationsplatten sind ein beliebtes Material für den Bau von Gebäuden. Sie helfen unter anderem dabei, effektiv Geld zu sparen, da sie stark zur Energieeffizienz des Hauses beitragen. Zudem können sie dabei helfen, ein Gebäude besser instand zu halten. Im folgenden Artikel erhältst du alle wichtigen Informationen rund um das Thema Isolationsplatten.
Als Hohlkehlen bezeichnet man die negative Ausrundung von Kanten. Verwendet werden Hohlkehlen als Zierprofile, beispielsweise da, wo der Bodenbelag in die Wand übergeht, zwischen Decke und Wand, an Treppenstufen und ähnlichen Übergängen. Immer dann, wenn zwei Flächen im rechten Winkel aneinanderstossen, ein Übergang entsteht und vielleicht etwas dicht abgeschlossen werden soll, bietet sich die optisch ansprechende Rundung an. Im Bereich des Innenbaus kommst du um Hohlkehlen fast nicht herum. Aber haben Hohlkehlen nur dekorativen Charakter oder ist da auch ein praktischer Nutzen?