Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Wenn du deine Zimmerdecke mit Gipskartonplatten abdeckst, hast du gleich mehrere Möglichkeiten für einen individuellen Innenausbau. Du kannst die Gipsdecken mit Farbe, Putz oder Spachtel verschönern oder mit einer Tapete verkleiden. Im Vergleich mit anderen Spanndecken wie Deckensegel und innovativen Akustikdecken sind die Gipsdecken deutlich günstiger, zudem lassen sie sich einfach montieren. Ein Blick auf die Vorteile hilft dir bei der Entscheidung:
Typischerweise handelt es sich um Gipsplatten mit Kartonhülle. Diese stabilen Gipskartonplatten für Akustikdecken bekommst du in verschiedenen Formaten. Wenn du alleine arbeitest, sind kleinere Formate sinnvoll. Mit einem Helfer ist auch die Montage von grösseren Platten kein Problem.
Zuerst ermittelst du den Materialbedarf. Anhand der Deckenfläche berechnest du die Anzahl der benötigten Platten. Dabei solltest du grosszügig aufrunden, weil es immer einen gewissen Verschnitt gibt. Für das Zuschneiden der Platten reicht ein Cutter aus. Mit diesem ritzt du an der zuvor eingezeichneten Linie oder an der Richtlatte entlang. Danach reicht ein leichter Druck aus, um die Gipsplatte zu brechen. Den rückseitigen Karton schneidest du sauber durch, sodass nichts ausreisst. Die Kanten lassen sich anschliessend mit einem Kantenhobel glätten.
Die Gipsdecken oder Rigipsplatten schraubst du nun an die Lattenkonstruktion, die sich bereits an der Decke befindet. Dabei weisen die Kanten nach unten. Wenn eine Unterkonstruktion aus Metall verbaut ist, sind phosphatierte Schnellbauschrauben mit Feingewinde die richtige Wahl. Verzinkte Bauschrauben sind ungeeignet für den Gipsspachtel, der typischerweise im Innenbau verwendet wird. Für die Montage und die weiteren Gipserarbeiten im Innenausbau ist ein Blick auf die Fugengeometrie relevant. Es gibt:
Für eine gleichmässige Optik ist ein genaues Verputzen der Fugen, Schraubenköpfe und kleinen Unebenheiten erforderlich. Vor diesem Schritt grundierst du die Schnittkanten der Gipsplatten, damit die Spachtelmasse gut hält. Spachtel und Gipsdecken haben nicht die gleiche Saugfähigkeit. Der Tiefengrund löst dieses Problem und macht Schraubköpfe und Fugen unsichtbar.
Nach dem Anrühren der Spachtelmasse drückst du sie mit einer Kelle quer in die Fugen hinein. Diese ziehst du scharf ab, bis die Oberfläche plan ist. Falls nach dem Trocknen feine Ansätze sichtbar sind, lassen sich diese vorsichtig abstossen. Bei der letzten Spachtelbearbeitung ist eine Glättekelle hilfreich. Für die Übergänge oder Fugen zu den Wänden brauchst du eine dauerelastische Dichtmasse. Wenn du hier die normale Spachtelmasse verwendest, können sich durch Temperaturschwankungen Risse bilden.
Gewicht, Grösse und Montageart der Deckensysteme müssen zur baulichen Situation passen, sonst kann es zu Problemen kommen. Tragfähigkeit und Umweltschutz spielen ebenfalls eine Rolle. Wenn du lediglich Holzwolldecken verkleiden möchtest, reichen leichte Gipskartonplatten aus. Für die Installation einer Beleuchtung oder anderen Elementen ist hingegen eine verstärkte Haltekonstruktion nötig, die den nötigen Brandschutz bietet. Dabei solltest du unbedingt darauf achten, dass die Schraubverbindungen die richtige Qualität haben:
Im Vergleich zur Betondecke bieten leichte Akustikdecken und Gipsdecken eine geringere Tragfähigkeit. Neben der Stabilität der Deckensysteme kommt es auf die Auswahl der richtigen Dübel an:
Baustoffe wie Gips kommen vor allem bei Renovierungen von alten Gebäuden zum Einsatz. Trotz ihrer Vorzüge gibt es einige negative Aspekte:
Eine schlechte Raumakustik kann die Nutzbarkeit von Räumen stark beeinträchtigen. Und: Sie ist nicht nur lästig, sondern kann auf Dauer sogar krank machen. Akustikdecken sind eine effektive Möglichkeit, die Raumakustik zu verbessern: Die Schallübertragung zwischen verschiedenen Räumen wird dadurch erheblich vermindert, ebenso die Lautstärke und der Nachhall im Raum selbst. Alles rund um das Thema Akustikdecken haben wir dir hier zusammengestellt.
Schimmelbefall kann jeden Haushalt treffen – und das oft trotz vorbeugender Massnahmen. Dabei machen die unbeliebten Sporen sich häufig in mehreren Räumen breit, wenn perfekte Bedingungen für eine Vermehrung vorherrschen. Die Folgen: Bewohner leiden nicht nur unter der auffälligen Optik der Schimmelpilze. Sie fürchten auch eine gesundheitliche Gefährdung. Ob Schimmel krank macht, wie eine Schimmelbehandlung in den eigenen Räumen erfolgt und wie du den unbeliebten Pilzen vorbeugst, liest du im folgenden Ratgebertext.
Der Keller kann viel mehr sein als ein Aufbewahrungsort für Kartoffeln, Konserven und nicht mehr benötigte Gegenstände. Er kann einen Vorratsraum, eine Werkstatt, ein Hobbyzimmer, einen Fitnessraum, Platz für Waschmaschine und Trockner und mehr enthalten. Betrachtest du deinen Keller als Teil der Wohnung und pflegst du ihn entsprechend, gewinnst du eine Menge nutzbare Fläche hinzu. Eine Kellerabdichtung lohnt sich und vermeidet durchlässige, feuchte Kellern mit Schimmelflecken an den Wänden. Sie schützt ausserdem die Bausubstanz und erhöht den Immobilienwert. Wir erklären die Hintergründe und zeigen dir, worauf zu achten ist.
In vielen Situationen innerhalb der Bauchtechnik und Energiekostenberechnung ist es wichtig, die Wärmeenergiemenge zu kennen. Das ist durch den Wärmedurchgangskoeffizienten möglich, der die Wärmemenge kennzeichnet, die innerhalb einer Stunde durch eine Fläche oder ein Bauteil mit vorgegebener Dicke strömt. Der Temperaturunterschied der Luft auf beiden Seiten zeigt auf, wie gut oder schlecht eine Wand gedämmt ist. Alles zum Thema Wärmedurchgangskoeffizient gibt es hier.
Bitumenabdichtungen kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine Gebäudehülle Schutz vor äusserer Feuchtigkeit benötigt. Auf Flachdächern tun Bitumenabdichtungen ebenso zuverlässig ihren Dienst wie an Kelleraussenwänden. Die Bodendichtung eines Balkons ist im Grunde nur eine besondere Variante unter den Dachabdichtungen und hat den gleichen Aufbau wie Flachdachabdichtungen. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bestand die „Dachpappe“ tatsächlich aus teergetränkter Pappe, die mit grobem Sand oder feinem Kies verfestigt wurde. Daher kommt auch der Begriff „Teerpappe“, der heute noch umgangssprachlich kursiert. Ungefähr seit 1970 enthalten Bitumenbahnen aber keine Teerverbindungen mehr, sondern stattdessen Polymerbitumen. Die Pappe ersetzt inzwischen ein Armierungsgewebe aus Glasfaser oder Polyester.
Wenn es gilt, bestimmte Materialien zu schützen, sind Lasuren und Lacke eine gute Wahl. Lack ist entweder pulverförmig oder flüssig und wird auf Oberflächen dünn aufgetragen. Nach dem Trocknen bewirkt es einen Film, der entweder matt oder glänzend aussieht. Als Bindemittel werden Dispersionen, Emulsionen, Füllstoffe, Lösemittel, Pigmente und Harze verwendet. Günstig und einfach in der Verarbeitung ist Kunstharzlack, der dazu eine schützende Wirkung hat, aber auch dekorative Effekte erzielt.